Was ist On-Model-Fotografie?
On-Model-Fotografie ist Produktfotografie, bei der ein Mensch das Kleidungsstück trägt, meist ein professionelles Model vor neutralem Hintergrund oder in einer schlichten Szene. Anders als Flatlay oder Ghost Mannequin zeigt sie, wie ein Teil am Körper sitzt, fällt und mit anderen Teilen zusammenspielt.
Im Shop sind On-Model-Bilder meist die Fotos auf der Produktseite, oft ergänzt durch ein Flatlay oder einen Packshot im Raster. Im Englischen hörst du auch „on-figure“. Gemeint ist dasselbe: ein Kleidungsstück an einer echten Figur statt an einer Puppe oder auf dem Tisch.
Warum Kleidung am Model anders wirkt
Ein Kleidungsstück ist für einen Körper gemacht. Erst am Menschen siehst du, wo eine Hose bricht, wie lang ein Ärmel wirklich ist, ob ein Kleid fließt oder steht und wie eng ein Strickpullover anliegt. Genau diese Fragen stellen sich Kundinnen und Kunden, bevor sie kaufen. Ein Flatlay zeigt Farbe und Schnitt, ein On-Model-Bild zeigt Passform und Wirkung.
Dazu kommt das Styling. Am Model kannst du ein ganzes Outfit zeigen, also das Hemd mit passender Hose, Jacke und Schuhen. Das hilft beim Verkaufen von Kombinationen und gibt der Marke ein Gesicht.
So läuft ein klassisches On-Model-Shooting
- Planung. Du legst fest, welche Teile in welchen Ansichten fotografiert werden, etwa Front, Rückseite, Seite und ein Detail. Das landet in einer Shotliste.
- Casting und Buchung. Model über eine Agentur oder direkt buchen, passend zu Zielgruppe und Mustergröße. Dazu Fotograf, Studio und oft Hair und Make-up.
- Muster und Styling. Alle Teile müssen am Shootingtag im Studio sein, gedämpft und in der richtigen Größe. Ein Stylist kombiniert die Looks und steckt ab, wo etwas nicht sitzt.
- Shooting. Pro Look entstehen viele Aufnahmen in festen Posen und Bildausschnitten, damit der Katalog einheitlich bleibt.
- Auswahl und Retusche. Die besten Bilder werden ausgewählt, freigestellt oder auf den Hintergrund angepasst, Falten geglättet und Farben an den echten Stoff angeglichen.
Was Zeit und Geld kostet
On-Model ist meist die teuerste Art, Kleidung zu fotografieren, weil viele Leute am selben Tag am selben Ort sein müssen. Die Kosten entstehen vor allem durch:
- Tagesgage des Models und Nutzungsrechte für die Bilder
- Fotograf, Studio und Technik
- Hair und Make-up sowie Styling
- Muster, die rechtzeitig fertig und im Studio sein müssen
- Retusche pro Bild
- Nachshootings, wenn ein Teil fehlt oder ein Bild nicht passt
Für eine kleine Marke verteilen sich diese Fixkosten auf wenige Teile, das macht jedes einzelne Bild teuer. Eine Aufschlüsselung findest du in Produktfotos machen lassen: Kosten pro Bild im Vergleich.
On-Model-Fotografie mit KI und mit NotShot
KI ersetzt beim Bild am Model vor allem die Produktion: kein Studio, kein Shootingtag, keine Abstimmung von Terminen. Ein generiertes, fotorealistisches Model trägt dein echtes Kleidungsstück. Entscheidend ist dabei, dass das Teil genau so aussieht wie im Original, mit Farbe, Muster, Logo und Schnitt.
NotShot ist genau dafür gebaut. Du lädst ein Foto deines Kleidungsstücks hoch, zum Beispiel ein Flatlay, und bekommst ein Bild am Model zurück, in rund 10 Minuten. Bis zu 8 Kleidungsstücke passen in ein Rendering, so entsteht ein ganzes Outfit auf einem Bild. Fällt ein Bild durch, bekommst du die Credits automatisch zurück.
Den ganzen Ablauf zeigt Kleidung fotografieren ohne Model.
Verwandte Begriffe
- KI-Model: eine generierte Person, die deine Kleidung trägt
- Flatlay: das Kleidungsstück flach liegend, von oben fotografiert
- Ghost Mannequin: das Kleidungsstück in getragener Form, ohne sichtbare Puppe
- Packshot: das Produkt allein auf schlichtem Hintergrund
- Produktfotos mit weißem Hintergrund: das Produkt vor reinem Weiß
- Lifestyle image (Englisch)
- Lookbook (Englisch)
- Virtual try-on (Englisch)
- On-model product photos with AI (Englisch)
- Was bedeutet on model?
- „On model“ heißt, dass ein Kleidungsstück an einem Menschen fotografiert wird. Das Gegenteil ist off-figure, also Flatlay, Ghost Mannequin oder Bügelfoto.
- Brauche ich für meinen Shop On-Model-Bilder?
- Für Kleidung meistens ja, zumindest auf der Produktseite. Passform, Länge und Fall siehst du nur am Körper. Im Raster der Kategorieseite reichen oft Flatlays oder Packshots.
- Welche Ansichten gehören zu einem On-Model-Set?
- Üblich sind Front, Rückseite und eine Seitenansicht, dazu ein Detail für Stoff oder Verschluss. Wichtig ist, dass Pose und Bildausschnitt über den ganzen Katalog gleich bleiben.
- Was ist der Unterschied zwischen On-Model-Fotografie und Virtual Try-on?
- On-Model-Fotografie liefert das Katalogbild für deinen Shop. Beim Virtual Try-on sehen Kundinnen ein Kleidungsstück an sich selbst.
- Kann ich On-Model-Bilder mit KI kostenlos testen?
- Bei NotShot ja. Neue Konten bekommen bei der Anmeldung 50 Credits gratis, ohne Kreditkarte.
Häufige Fragen
Probier es mit einem Kleidungsstück aus deinem Katalog.
Mit einem Kleidungsstück starten